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„Culture eats strategy for breakfast“

Virtuelle Führungskräfte-, Team- und Organisationsentwicklung in Zeiten der Pandemie

Das bekannte Drucker-Zitat bringt es auf den Punkt: Eine förderliche Unternehmenskultur ist das Fundament, auf dem strategische Überlegungen aufbauen. Oder eben anders gesagt: Wo es im Miteinander allzu sehr „menschelt“, verlieren noch so gefinkelte Strategien rasch ihre Wirkung. Doch was tun, wenn eingeübte Abläufe im Umfeld der Corona-Pandemie nicht mehr einzuhalten und persönliche Kontakte auf ein Minimum reduziert sind?

Unternehmen sind organische Gebilde, die von beiden Elementen stark beeinflusst werden: Harten Zahlen, Daten, Fakten, an denen exzellente Unternehmen ihre Abläufe optimieren und den weichen Faktoren: Engagement, Kooperation, Kreativität, mit denen sich die Unternehmenskultur beschreiben, aber nicht exakt messen lässt.

Die außergewöhnliche und kaum vorhersehbare Situation, die wir seit Februar 2020 in unseren Betrieben zu bewältigen haben, fordert beide Säulen gleichzeitig heraus: Abläufe wollen pragmatisch angepasst und der „Spirit“ im Unternehmen aufrechterhalten werden. Strukturelle Maßnahmen wie Kurzarbeit und andere Hilfsprogramme der Regierungen sollen mittelfristig ein „Durchtauchen“ krisenhafter Umstände sicherstellen, sie haben gleichzeitig erhebliche Auswirkungen auf den „Sozialkörper Unternehmen“. 

Persönliche Ängste und Sorgen, zusätzliche Betreuungspflichten und die Herausforderung, den Alltag ganz neu zu organisieren, haben enorme Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit, -bereitschaft und Motivation von Führungsmannschaft, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der persönliche Kontakt kommt zu kurz, die räumliche Distanz erschwert den Austausch und das Finden adäquater Lösungen.

Digital Culture

Die bekannten digitalen Hilfsmittel – soweit im Homeoffice verfügbar und von der Belegschaft verstanden, verwendet und akzeptiert – unterstützen vor allem die technischen Abläufe. Viele Betriebe stehen jedoch vor der Herausforderung, im Gefolge der Pandemie auch eine funktionierende soziale Kultur mit digitalen Mitteln aufrecht zu erhalten und aktiv voranzubringen.

Dabei geht es um Zweierlei:

  1. Den Einsatz entsprechender Tools zu können … und nicht zuletzt: zu mögen. Eine Fragebogenerhebung unter 161 Vorarlberger Führungskräften aus dem Jahr 2019 brachte zutage, dass besonders beim Thema digital mögen noch deutlich „Luft nach oben“ ist.
  2. Tools zu verwenden, die den „Faktor Mensch“ bewusst mit einbeziehen und damit einen nennenswerten Beitrag zur Weiterentwicklung einer lebendigen, förderlichen Unternehmenskultur leisten.

Ora et labora

Je komplexer, volatiler und unübersichtlicher das Umfeld, in dem wir tätig sind, desto bedeutsamer wird der „Faktor Mensch“. Klarheit in der (Selbst-)Führung, ein grundlegendes Verständnis für die eigene Situation und die von Teammitgliedern, Kunden und Lieferanten und konsequent lösungsorientiertes Denken und Handeln sind gefragt. 

Das Spannungsfeld zwischen Reflexion und Handeln kann kaum besser als durch das Motto des Benediktinerordens auf den Punkt gebracht werden: ora et labora. Bete und arbeite – oder in einer säkularen Sprache: Erkenne das Offensichtliche und handle danach. Das genügt.

Unsere Wahrnehmung ist subjektiv und stark durch unsere Persönlichkeit, Gewohnheiten und Einstellungen gefärbt. Manches zieht uns magisch an, anderes wird allzu häufig übersehen und führt zu dem bekannten Phänomen, dass wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Aus den vielen Eindrücken eines Arbeitstages filtern wir unbewusst genau die Episoden heraus, die unsere Einstellungen bestätigen und übersehen allzu oft ganz Offensichtliches – ganz besonders in krisenhaftem Umfeld. 

Wenn wir uns nicht in Acht nehmen, laufen wir im Kreis und erzeugen unnötigen Mehraufwand. Unsere Produktivität sinkt, Erfolge bleiben aus, die Arbeit wird zur Last.

Die systemische SW-Applikation Quod.X® macht diese Zusammenhänge sichtbar und gibt Anregungen, als Einzelperson, Team und Organisation aus diesem Kreislauf auszubrechen, leistungsfähig und vital zu bleiben: Unabhängig von persönlichen Meetings oder Workshops, mit geringstem Zeitaufwand, zu jeder Zeit und von jedem webfähigen Endgerät aus verfügbar.

Dabei setzen wir auf zwei Parallelführungen, die den gesamten Bogen von der persönlichen Selbstreflexion bis zum betrieblichen Vorschlagswesen spannen und damit aus Quod.X® ein mächtiges Instrument für die Persönlichkeits-, Team- und Organisationsentwicklung machen:

Parallelführung 1: Mensch und Organisation

Eine leistungsfähige Organisation schafft den Spagat zwischen den individuellen Fähigkeiten, Werthaltungen und Intentionen der Menschen und den Zielen der Organisation.

Mit unserem Ansatz setzen wir konsequent bei der persönlichen Selbstreflexion der am Leistungsprozess Beteiligten an. Wir stellen einen modern gestalteten, gut strukturierten digitalen Raum zur Verfügung, in dem jede und jeder Einzelne seine und ihre radikal subjektiven Erfahrungen im Arbeitsprozess reflektieren kann und dazu diskretes Feedback auf Basis ausgefeilter Algorithmen mit konkreten Hinweisen zur besseren Selbstführung in Echtzeit erhält. 

Das dem Verfahren zugrundeliegende Wertemodell wurde eigens für Quod.X® entwickelt und bereits 2016 an der damaligen Fachhochschule für angewandtes Management in Erding (D) als wissenschaftlich valide bestätigt.

Sämtliche Reflexionen und Feedbacks unserer User sind ausschließlich diesen selbst zugänglich. Nicht einmal unsere Systemadministratoren haben darauf Zugriff.

Gleichzeitig kumulieren wir die Werthaltungen, Zufriedenheit und den Aufmerksamkeitsfokus der einzelnen Teilnehmenden zu Team- und Organisationsauswertungen, die einen Einblick in die aktuelle Verfasstheit der jeweiligen Organisationseinheit bieten und die Führungsarbeit erleichtern.

Quod.X® ermöglicht die gleichzeitige Bearbeitung des persönlichen und des Team- und Organisationsfokus.

Parallelführung 2: Reflexion und Ideenmanagement

Sich für wenige Minuten täglich aus dem Arbeitsprozess herauszunehmen und die eigene Situation aus der Vogelperspektive zu betrachten, ist eine wirksame Angewohnheit, die den Zugang zum eigenen kreativen Potenzial deutlich erweitert. Wir empfehlen hier, nach der einfachen Regel „täglich 3 Minuten – 3 Kurzreflexionen“ vorzugehen – zum Beispiel als Abschluss des Arbeitstages unmittelbar vor dem wohlverdienten Feierabend.

Unweigerlich stoßen unsere User beim Reflektieren, bei der Bearbeitung ihrer Feedbacks oder losgelöst vom Reflexionsprozess auf Ideen und Vorschläge, wie sie auf konkrete Herausforderungen besser reagieren und welche Themen sie anpacken möchten. Diese Ideen können jederzeit und auf allen Oberflächen komfortabel eingegeben und für die spätere Bearbeitung vorgemerkt werden.

Dabei besteht die Möglichkeit, Ideen für sich selbst einzutragen oder zur Bearbeitung in Teams und in der Gesamtorganisation einzubringen. Lösungs- und prozessorientiertes Denken werden trainiert, Führung und Teams werden bei der Weiterentwicklung von Prozessen unterstützt und destruktive Teamdynamiken werden verhindert.

Quod.X® ermöglicht es, individuelle und kollektive Reflexionsprozesse und das betriebliche Ideenmanagement gleichzeitig zu unterstützen.

***

Die mit dem Auftauchen des Corona-Virus verbundenen Ereignisse des Jahres 2020 fordern jeden von uns ganz persönlich zu einer robusten und zukunftsfähigen Weiterentwicklung heraus. 

Mit dem Upgrade der systemischen Software-Applikation Quod.X® auf die Version 3.0 mit automatisiertem Feedback in Echtzeit und der Einbindung unseres Ideenmanagement-Moduls haben wir diese Herausforderung angenommen und stellen ein zeitgemäßes Verfahren zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung zur Verfügung.

Gerne unterstützen wir Sie auf Ihrem Weg in eine erfolgreiche Zukunft. 

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